Ein sicherheitspolitischer Vorstoss zu Verbesserungen im Strassenverkehr

Es ist zu Recht das Thema Nummer eins in den Medien: Die Unfälle im Strassenverkehr und die Opfer, die es täglich fordert. Immer noch sterben Menschen auf unseren Strassen bei Unfällen, die zu vermeiden möglich gewesen wären.
Dabei sind Autofahrer statistisch gesehen pro gefahrene Kilometer um ein Vielfaches sicherer unterwegs als Zweirad-Fahrer. Diese Tatsache sowie neuste wissenschaftliche Studien beweisen, dass ein Umsteigen vom Velo aufs Auto mehr als sinnvoll ist. Zahlreiche Menschenleben könnten gerettet werden, wenn der mündige Bürger nur noch mit dem Auto unterwegs wäre. Dazu kommt, dass Zweirad-Fahrer nicht nur sich selbst, sondern auch die Autofahrer gefährden. Auch diese haben ein höheres Risiko zu verunfallen, wenn sie die Strasse mit den Zweirädern teilen müssen. Daher gilt es, die Fahrradfahrer zu einem Umstieg aufs Auto zu bewegen. Wenn sie es nicht für ihre eigene Gesundheit tun wollen, sollten sie es aus Solidarität mit den Autofahrern tun.

Wie überall sind auch zu dieser – praktisch global in Gang gekommenen – politischen Stossrichtung die wildesten Verschwörungstheorien im Umlauf. Die Vergasungstheoretiker etwa behaupten, das Ziel dieser Verlagerung auf’s Auto sei die Vergasung der Menschheit. Die Umwelt-Theoretiker wiederum schreiben, dass durch die Abgase die Umwelt nachhaltig geschädigt werde und die Autolobby sich in erster Linie bereichern wolle. Und die Extraterristikerbewegung glaubt, dass die neuen Autos von „Aliens“ gebaut wurden mit dem Ziel, uns alle ins All zu entführen. Solchen Gruppierungen und deren Denkweisen gilt es energisch entgegenzutreten. Es darf nicht sein, dass eine so fortschrittliche Entwicklung zum Schutz der Menschheit durch Phantasien aus dem Internet gefährdet werden.
Fast ebenso bedenklich und gefährlich für unser aller Wohl sind die Autoskeptiker, die die Autos zwar nicht abschaffen wollen, das Ganze aber für eine persönliche Entscheidung halten, mit wissenschaftsfernen Aussagen wie: „Mein Velo gehört mir“, oder „ich tue was für die Umwelt“.

Kurzfristig sind zur Unfallvermeidung verschiedene Massnahmen vorgesehen: Monatliche Fahrprüfungen für Zweiradfahrer, wöchentliche Sicherheitskontrollen der Fahrräder, wobei die Kosten hierfür nach einer Übergangsfrist den Nutzern verrechnet werden sollen, um nicht den autofahrenden Steuerzahler zu belasten. Je nach Inzidenzrate muss auch ein temporäres Fahrverbot für Fahrradfahrer in Betracht gezogen werden. Zudem ist ein Bildungsverbot für Velofahrer zu prüfen, und zwar mit der Begründung, dass bei einem bewussten Entscheid für das Fahrradfahren trotz gegenteiliger wissenschaftlicher Studien davon ausgegangen werden kann, dass ein gewisser Grad von verminderter Intelligenz vorliegt und daher das Bildungsniveau und der Unterricht der Studierenden in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.

Langfristig muss das Ziel sein, eine Null-Unfallopfer-Politik durchzusetzen. Das könnte bedeuten, dass wir dereinst komplett auf öffentliche Strassen verzichten müssen. In einem ersten Schritt für private Belange: Waren können schon längst per Drohne oder unbemannte Fahrzeuge überall hin versendet werden; Reisen können virtuell erlebt werden. In einem zweiten Schritt für berufliche Belange: Es hat sich gezeigt, dass Arbeit fast in jedem zukunftsträchtigen Berufszweig im Homeoffice ausgeübt werden kann. Schon zum heutigen Zeitpunkt wurde eine markante Abnahme der Verkehrsunfälle dank der von Zuhause aus tätigen Arbeitnehmer festgestellt.

Mit den angestrebten Zielen und den damit erforderlichen Massnahmen werden wir bald zu einer neuen Normalität finden. Diese wird nachhaltiger sein und uns neue Möglichkeiten eröffnen. Und das Beste ist: Unser Leben wird viel sicherer sein.

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